Apotheke Aschaffenburg - Häufige Fragen

Wie sind die Öffnungszeiten?

Montag bis Freitag:     8:00 – 18:30

Samstag:                      8:00 – 13:00

Ich habe von meinem Arzt ein grünes Rezept erhalten!

Auf dem Grünen Rezept werden Medikamente aufgeschrieben, die in der Regel nicht auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden können. Diese Medikamente müssen die Patienten komplett selbst bezahlen. Dennoch hat das Das Grüne Rezept wichtige Funktionen: Es dient als Merkhilfe für den Patienten. Und der Apotheker weiß, welches Arzneimittel er konkret nach ärztlicher Auffassung an den Patienten abgeben soll.

Wie lange ist ein Rezept gültig?

  • Das rote Kassenrezept: Gesetzlich Versicherte bekommen das rote Kassenrezept. Es ist drei Monate lang gültig, allerdings bezahlt die Kasse die verschriebenen Medikamente nur bei Einlösung innerhalb eines Monats. Die übrigen zwei Monate erhält man die aufgeschriebenen Arzneimittel zwar noch, muss aber den vollen Preis selber tragen.
  • Das Privatrezept (oft blau): Privatversicherte bekommen Privatrezepte. Diese sind meistens blau oder weiß, könnten theoretisch aber auch viele andere Farben haben. Privatrezepte sind drei Monate lang gültig. Der Patient zahlt den vollen Preis des verschriebenen Medikaments in der Apotheke. Dann reicht er das abgestempelte Rezept bei seiner privaten Krankenversicherung ein und erhält das Geld zurück – zumindest, wenn die Arznei verschreibungsfähig ist.
  • Das gelbe Betäubungsmittel-Rezept: Mit dem gelben Betäubungsmittel-Rezept (BTM-Rezept) verordnet der Arzt Arzneimittel, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Dazu gehören zum Beispiel starke Schmerzmittel, Medikamente gegen ADHS oder Drogenersatzstoffe wie Methadon. Da die Medikamente bei Missbrauch gefährliche Wirkungen zeigen können, gelten diese Rezepte nur sieben Tage lang. Sie bestehen aus drei Teilen: Einer bleibt beim Arzt, einer in der Apotheke und ein Exemplar geht zur Abrechnung an die Krankenkasse.

Darf ich Medikamente mit in den Flieger nehmen?

Viele Menschen reisen mit recht umfangreicher Medikation. Besonders, wenn eine längere Reise geplant ist und vorsichtshalber eine Reserve mitgenommen wird, kommen schnell beachtliche Mengen an Tabletten, Salben, Pülverchen, Flüssigkeiten und sogar Injektionsspritzen zusammen. Beim Zoll kann das leicht Misstrauen wecken. Ausgesprochen streng sind in diesem Punkt Länder wie Singapur, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate; aber auch an anderen Landesgrenzen wird genau kontrolliert, was da ins Land gebracht werden soll, in welcher Menge und zu welchem Zweck.

Wir empfehlen Ihnen daher: In einer Tabelle können Sie übersichtlich aufführen, welche Medikamente und Materialien Sie mitführen und wie viel Sie wovon brauchen. Auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch wird bestätigt, dass die aufgeführten Güter für Sie persönlich bestimmt sind und nicht etwa im Land verkauft werden sollen. Besonders wirksam sind solche Bescheinigungen erfahrungsgemäß, wenn Sie Stempel und Unterschrift Ihres Arztes tragen. Ein Tipp: Auch, wenn Sie im Ausland einmal ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen, erklärt das Formular schnell, welche Medikamente sie für gewöhnlich einnehmen.

Was sind die Rabattverträge?

Seit 2003 haben die Krankenkassen die Möglichkeit, mit Arzneimittel-Herstellern Ra-battverträge abzuschließen. Durch die Rabattverträge soll der Wettbewerb im Arzneimittelmarkt verstärkt werden. Die Krankenkassen können zusätzliche Einsparungen generieren, indem sie ihre Ausgaben im Arzneimittelbereich reduzieren. Somit können die Mitgliederbeiträge auch wirtschaftlicher eingesetzt werden.

Falls der Arzt auf dem Rezept nicht ein anderes Medikament mit einem Kreuz auf dem Aut-Idem-Feld verordnet hat, sind die Apotheken seit 2007 verpflichtet, rabattierte Arzneimittel abzugeben, also Arzneimittel von Herstellern, mit denen die Krankenkasse einen Rabattvertrag geschlossen hat.

Wie setzt sich die Rezeptgebühr zusammen?

Die Rezeptgebühr ist eine Zuzahlung, die von Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen für Medikamente gezahlt werden muss, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben wird.

Für jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel muss der Patient 10 Prozent des Verkaufspreises bezahlen.

Ausnahmen sind:

  • Liegt der Medikamentenpreis zwischen 5,00€ und 50,00€, beträgt die Rezeptgebühr 5,00€. Ab einem Arzneimittelpreis von über 100,00€ wird die Maximalzuzahlung von 10,00€ pro Medikament fällig.
  • Der Abgabepreis des Medikaments in der Apotheke liegt unter 5 Euro, so muss nur der für den Patienten maßgebliche Abgabepreis gezahlt werden.
  • Die Zuzahlung für ein Medikament kann dann über 10 Euro liegen, wenn der Arzt ein Medikament verordnet, das über dem von den Kassen erstatteten Festbetrag liegt. Verschreibt der Arzt ein Medikament, das teurer ist, als der Festbetrag, so muss der Patient in der Apotheke die gesetzliche Zuzahlung und den Differenzbetrag zum Festbetrag bezahlen.

Die Gebühr wird von der Krankenkasse durch die Apotheke, die das Medikament abgibt, eingezogen und fließt zu 100 Prozent der jeweiligen Krankenkasse zu.

 

Gibt es eine spezielle Reise- oder Impfberatung?

Wenn Sie eine Reise ins Ausland planen, sollten Sie dabei immer einige Punkte beachten – Ihrer Gesundheit zuliebe:

  • Welche Infektionen sind am Reiseziel möglich?
  • Gibt es im Zielgebiet Malaria?
  • Wie kann ich mich schützen?
  • Ist ein Impfschutz erforderlich?
  • Wie lange vor der Reise muss die Impfung durchgeführt werden?
  • Ist meine Reiseapotheke vollständig?

Wir können Sie über  gesundheitlichen Risiken ihres Zielgebietes aufklären und Sie bei deren Vorbeugung beraten.

Reiseapotheke

Bei einer Reise ins Ausland sollten Sie niemals auf eine auf Ihre und die des Reiseziels abgestimmte Reiseapotheke verzichten, um den Urlaub möglichst unbeschwert genießen zu können – auch trotz kleiner Eventualitäten. Folgende Dinge könnte eine gute Reiseapotheke enthalten:

  • Mittel gegen Durchfall
  • Mittel gegen Sodbrennen und Magen-Darmbeschwerden
  • Mittel gegen Reiseübelkeit
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Fieberthermometer
  • Mittel gegen Allergien
  • Wund- und Heilsalben
  • Sonnenschutzmittel und Mittel gegen Sonnenbrand
  • Schutzmittel gegen Mücken
  • Pflaster

Der Inhalt der Reiseapotheke richtet sich dabei stets nach dem Reiseziel und Zeitraum.

Wir beraten Sie gerne bei der Zusammenstellung.

Was bedeutet `aut idem´ auf meinem Rezept?

Stellt der Arzt Ihnen ein Rezept aus, schreibt er darauf den Namen des verordneten Medikaments oder Wirkstoffs.

Auf jedem Kassenrezept befindet sich das Aut-Idem-Feld. Lässt der Arzt dieses Feld frei, bedeutet das, dass der Apotheker Ihnen, wenn es das gibt, ein kostengünstigeres Medikament mit dem gleichen Wirkstoff geben darf.

Damit Sie auch bei einem kostengünstigeren Medikament die gleiche medizinische Qualität erhalten, darf der Apotheker die Aut-idem-Regelung nur in den folgenden Fällen anwenden: Wenn Wirkstoff, Wirkstärke und Packungsgröße des Arzneimittels identisch sind, die Darreichungsform gleich oder austauschbar ist, zum Beispiel bei Tabletten und Dragees, und wenn das Mittel für eine gleiche Indikation zugelassen wurde.